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Zentrale Heizungsanlage

Welche Kosten Sie umlegen dürfen

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Die Heizung gehört wohl neben dem fließenden Wasser zum Wichtigsten im Haus. Umso wichtiger ist es, dass sie funktioniert. Das Gute daran: Die meisten Kosten können Sie als Vermieter als Betriebskosten umlegen.

Auch Zentralheizung genannt. So eine haben Sie im Haus, wenn an einer zentralen Stelle im Haus Wärme erzeugt und in die Räume Ihrer Mieter weitergeleitet wird. Das Gegenteil von einer Zentralheizung sind Einzelfeuerstellen, wie beispielsweise Einzelöfen oder eine Gasetagenheizung.

Als Betriebskosten der Zentralheizung dürfen Sie die folgenden Kostenpositionen umlegen:

  • Kosten der Abgasanlage
  • Brennstoffkosten
  • Brennstofflieferungskosten
  • Betriebsstrom
  • Kosten der Heizungsbedienung (evtl. Mietreduzierungsbetrag des Mieters, der die Heizung bedient; wenn der Hausmeister die Heizung bedient, können diese Kosten im Rahmen der Hausmeisterkosten berücksichtigt werden)
  • Kosten fürs Überwachen, die Pflege und das Warten der Anlage
  • Kosten für das Prüfen der Betriebsbereitschaft und Sicherheit
  • Kosten für das Einstellen der Heizung
  • Kosten für das Reinigen der Anlage
  • Kosten für das Reinigen des Betriebsraums
  • Kosten für das Messen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
  • Miete oder andere Kosten, die für die Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung entstehen
  • Kosten für das Verwenden einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung (Wärmezähler, Heizkostenverteiler, wobei die Anschaffung und der Einbau kostenmäßig über eine Modernisierungserhöhung nach § 559 BGB mit 11 % der Anschaffungskosten umgelegt werden kann)
  • Kosten für das Berechnen und Aufteilen der Heizkosten (z. B. Servicegebühren des Wärmemessdienstes)

Zu den Geräten zur Verbrauchserfassung gehört der Austausch der Flüssigkeitsampullen ebenso wie die Batterien bei den elektronischen Heizkostenverteilern.

Quelle: meineimmobilie.de